ÜBER MICH

Wofür ich kämpfe und weshalb ich mich um das Mandat bewerbe

ICH STELLE MICH VOR:
THEMA HOCHSCHWARZWALD

UMWELTSCHUTZ

Zwei Themen beschäftigen mich besonders: Die CO2-Reduktion der Atmosphäre und die Sicherung des Baumbestands im Schwarzwald.

Zu viel CO2 in der Atmosphäre gefährdet das Klima. Und das in einem Ausmaß, dass es nicht mehr genügt, die Emissionen zu reduzieren. Wir müssen uns mit neuen Technologien beschäftigen, die CO2 aus Abgasen und aus der Luft filtern und binden. Ein Beispiel liefert das Unternehmen climeworks.com in Zürich. Innovation und Forschung helfen bei der globalen CO2-Sanierung. Das passt zu uns in Baden-Württemberg.

Um den Schwarzwald zu erhalten, brauchen wir ein abgestimmtes Vorgehen, bei der Erforschung und Verbreitung zukunftsfähiger Baumarten. Gleichzeitig will ich mich dafür einsetzen, dass regionales Holz in den Städten Baden-Württembergs vermehrt als Baumaterial verwendet wird.  

LANDWIRTSCHAFT UND FORST

Die Landwirtschaft leidet unter einer enormen Subventions- und Steuerungsbürokratie. Wenn ich bei meinen Besuchen auf Höfen sehe, welche Papierflut es braucht, um das Tierwohl zu dokumentieren oder an Subventionen zu gelangen, bekomme ich Angst: Müsste ich unter solchen Bedingungen Bücher verlegen, wäre ich längst pleite...
Auch wenn diese Dinge hauptsächlich in Brüssel entschieden werden. Mein Einsatz gilt vereinfachten und unbürokratischen Regelungen. Der Höhenlandwirtschaft im Schwarzwald hilft kurzfristig, wenn möglichst viel Schad- und Sturmholz in den Hausbau verkauft werden kann.

DER WOLF IM SCHWARZWALD

Mit den Land- und Forstwirten im Hochschwarzwald begrüße ich einzelne Wölfe in unseren Wäldern als Zeichen neuer Biodiversität, wenn…

…der Wolf ins Jagdgesetz kommt und die Bestände im Rahmen des gesetzlich geregelten Wildtiermanagements professionell kontrolliert werden. Ich will keine Wolfsrudel im Schwarzwald!

…das Land die Haftung für Schäden aus Verkehrsunfällen übernimmt, die durch von Wölfen getriebenen Weidetieren verursacht werden. Verkehrsunfälle mit Rindern, Schafen und Ziegen können für Menschen tödlich sein!

…keine sogenannten Wolfszäune an Weiden und Wanderwegen die Voraussetzung für Schadensersatz bei gerissenen Tieren sind. Zäune wirken nicht gegen Raubtiere und verunstalten die Landschaft! 

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GASTRONOMIE & HOTELLERIE

Die Corona-Krise hat besonders Restaurants, Hotels und andere Teile des Gastgewerbes schwer getroffen.

Der Besuch solcher Einrichtungen gehört seit jeher zum Alltag und muss dementsprechend geschützt werden. Ich fordere angemessene, faire und unbürokratische Hilfen für all diejenigen, die uns kulinarische Erlebnisse und Esskultur ermöglichen und uns im Urlaub oder auf Geschäftsreisen beherbergen.

An allen Betrieben hängen Existenzen. Diese gilt es zu sichern und unser Land vor einer Pleitewelle zu bewahren.

MOTORENLÄRM

Unser Hochschwarzwald ist eine Tourismusregio. Wir freuen und über Gäste, auch mit Motorrädern und Sportwagen, wenn:

… der von den Motorrädern und Sportwagen verursachte Lärm* sich im gesellschaftlich vertretbaren Rahmen befindet.

… für sensible Gebiete in den Natur- und Erholungsgebieten Lärmumweltzonen (auch bekannt als "Tiroler Modell") eingerichtet werden, die – ähnlich den bekannten Abgasumweltzonen – extra laute Fahrzeuge mit Standgeräuschen lauter als 90 oder 95 Dezibel aus sensiblen Regionen ausschließen.

… geltende Rücksichtnahmegebote, die (wie in §1 bzw. §30 der Straßenverkehrsordnung vorgesehen) schon heute z.B. laute Fahrweisen sowie unnötige Beschleunigungen unter Strafe setzen, auch tatsächlich durchgesetzt werden. Behördlicher Ermessenspielraum ist zugunsten der Anwohner zu nutzen.

WOHNRAUM

Zum Wohnungsbau durch Unternehmen und die öffentliche Hand muss mehr Wohneigentum treten. Möglichst Vielen das eigene Haus zu ermöglichen, war seit ihren Anfängen ein Ziel der CDU. Ich halte diese Forderung für aktuell. Bei den derzeit niedrigen Zinsen könnten Bürgschaften und Finanzierungshilfen zahlreichen Menschen zu den eigenen vier Wänden verhelfen. Und weil Eigentum verpflichtet, wächst damit auch die Zahl derer, die der Gemeinschaft verpflichtet sind, statt von ihr zu leben. 

BILDUNG UND DIGITALISIERUNG

Chancengerechtigkeit in der Schule und im Bildungssystem ist der größte Hebel, um alle Potenziale unserer Bevölkerung für die Zukunft des Landes zu heben. Wir dürfen kein Kind links liegen lassen, nur weil seine Eltern sich nicht ausreichend um es kümmern können, oder weil sie kein oder kaum Deutsch können. Die Schulen müssen verlässlich und erreichbar sein. Unsere Forderung lautet deshalb: Kurze Beine brauchen kurze Wege.

Besonders wichtig ist es derzeit, zusätzliche Schulbusse einzusetzen. Es hat wenig Sinn, die Schüler im Klassenzimmer auf Abstand, und im Bus dicht an dicht zu setzen. 

WIRTSCHAFT

Mittelständische Unternehmen sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. In Baden-Württemberg und besonders im Schwarzwald sind sie besonders zahlreich und erfolgreich. Hier sitzen die technischen Weltmarktführer, die Erfinder und Entwickler. Zusammen mit unseren DAX-Unternehmen sind sie der Job- und Innovationsmotor im Ländle. Baden-Württemberg ist auch das Land der Umwelttechnologien. Sie müssen der neue Exportschlager auf unseren Euro-Paletten werden. Dafür muss der Mittelstand gestärkt werden. Gerade in schwierigen Zeiten, wie sie vor uns liegen, greift der Staat für Steuererhöhungen gerne auf seine Mittelschicht und seinen Mittelstand zurück. Da ist mit wenig Aufwand, viel zu holen. Ein Blick über die Grenzen und in andere Länder zeigt aber, was mit Gesellschaften passiert, die ihren Mittelstand nicht fördern. 

INNERE SICHERHEIT

Die Gewalt auf unseren Straßen nimmt zu. Über Messerstechereien, vor zehn Jahren noch ein Teil schlechter Filme, liest man regelmäßig in der Tageszeitung. Wir müssen uns dem Thema stellen, sonst tun es andere. Die Union steht für Recht und Ordnung. Ein Staat, der nicht willens oder nicht in der Lage ist, seine Gesetze auf Straßen und Plätzen durchzusetzen, verliert an Respekt. Deshalb finde ich es richtig, dass der Ordnungsdienst in Freiburg so ausgerüstet wird, dass er sich verteidigen kann. Ebenso begrüße ich es, dass Innenminister Strobl eine lückenlose Aufklärung der Randale von Stuttgart betreibt. 

WISSENSCHAFT

Zukunft braucht Wissenschaft,
Wissenschaft braucht Spielräume.


Eine Zeit lang war ich im Hochschulbeirat der PH Freiburg. Wissenschaft begeistert mich. Freiburg ist eine Wissenschaftsstadt. Zukunft braucht Wissenschaft. Aber wie wir schon bei Galileo Galilei gelernt haben: es gibt immer irgendwelche Ideologien, welche Forschung und Wissenschaft eingrenzen oder instrumentalisieren wollen. Das gefährdet die Zukunft. Wissenschaftliche Errungenschaften lassen sich nur selten bestellen. Wir müssen lernen, in unterschiedlichen wissenschaftlichen Systemen gleichzeitig zu denken und ergebnisoffen zu forschen. Dafür braucht Wissenschaft nicht nur Geld, sondern auch Spielräume. 

MOBILITÄT UND VERKEHR

Mobilität ist wichtig im städtischen Umfeld ist sie anders als im ländlichen Raum. Im Hochschwarzwald sind wir auf den individual Verkehr angewiesen und brauchen neben gutem ÖPNV einen effizienten individual Verkehr. Freiburg muss gut erreichbar bleiben. Dazu zählt auch der schon seit vielen Jahren versprochene Falkensteigtunnel in Freiburg gilt es neue CO2 vermeidende Verkehrskonzepte zu implementieren.
Ich schlage eine App vor, durch die Routen über alle Anbieter (Bahn, Bus, Taxi) hinweg einfach bereist werden können.

ÜBER

Manuel Herder ist ein deutscher Verleger.

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